Glücklicher Sieg für Porsche bei den 24h von Spa
Das vergangene Wochenende 30. Juli 1. August 2010 stand im belgischen Spa ganz im Zeichen der 63. Auflage der 24-Stunden von Spa-Francorchamps. Das BMS Scuderia Porsche Team mit Ragginger/Bergmeister/Henzler/Dumas profitierte von den Ausfällen von BMW. Das Team aus München führte bis eine Stunde vor Rennende, bis ein beschädigter BMW M3 durch Werner pilotiert einen zusätzlichen Boxenstopp erforderte. Diese Reparaturpause warf das Team auf Platz drei zurück. Das IMSA- Team mit Lietz/Pilet/Narac/Long fuhr für die Marke Porsche den zweiten Platz ein und bescherte den Stuttgartern einen Doppelerfolg.( Fotos. M. Faber) Für die um 16 Uhr startende 24 Stunden von Spa hat sich das AF Corse Team Vitaphone auf Ferrari F430 mit Bruni/Longin/van de Poele/Vilander als Fahrer für die Polen-Position qualifiziert. Mit von der Partie in der ersten Startreihe ist aus deutscher Sicht erfreulicherweise die Marke BMW. Der BMW M3 (Nr. 79 Werner/Müller/Adorf) bei den 24 Stunden am Nürburgring erfolgreich gewesen, zeigte sich hier im Qualifying ebenfalls als ein starker Konkurrent für Ferrari und Audi. Die Ingolstädter belegten mit dem R-8 LMS und dem Phoenix Racing Team die zweite Startreihe. Wie bei Langstreckenrennen üblich gab es einen rollenden Start und um Punkt 16 Uh sprang die Startampel auf der Zielgeraden auf Grün um. Das Starterfeld raste hinunter auf die Eau Rouge, das Spektakel hatte begonnen. In den ersten vier Stunden zeigte sich das Wetter typisch für die Ardennen: Kurzer, heftiger Regen setzte ein, so dass die Boxencrews sich über mangelnde Arbeit schon in den ersten Stunden nicht beklagen konnte. Um ein Langstreckenrennen zu gewinnen heißt es, die Nacht gut zu überstehen. Der Prospeed-Porsche, der zweite AF Corse Ferrari und ein Phoenix Audi waren allerdings in einen Unfall verwickelt und schieden aus. Erstmals in diesem Jahr nahmen an dem berühmten Langstreckenrennen auf der Ardennenachterbahn keine Fahrzeuge der GT1-Klasse teil. Im Rahmen der Weltmeisterschaft in der dieser Rennserie fand ein separates Rennen am Samstag von 1 Stunde auf dem belgischen Rundkurs statt. Pole-Setter waren aus dem einheimischen Mad-Croc Racing Team (Nr. 11 Corvette Z06) die beiden Fahrer Xavier Maassen und Jos Menten. In die erste Startreihe konnte sich außerdem das deutsche Reiter Team (Nr. 25 Lamborghini Murcielago R-SV) mit dem ehemaligen Formel-1 Piloten Ricardo Zonta und Frank Kechele qualifizieren. Diese beiden mit ihrem Lamborghini überquerten nach einer Stunde als erste die Ziellinie. Als zweites Team konnte sich Triple H Hegersport mit Attfried Heger und Alex Müller (Nr. 33 Maserati MC12) und drittes Team auf dem Podium waren Matech Competition (Nr. 5 Ford GT) mit Richard Westbrook und Thomas Mutsch.




















































