Superleague Formula: Heimsieg für RSC Anderlecht
Davide Rigon konnte sein starkes Auftreten im Qualifying am Samstag im Super Final fortführen. Er holte den Sieg im Super Final der Superleague Formula für den belgischen Club RSC Anderlecht. Für den Italiener war es nicht nur durch das Preisgeld von 100.000 Euro ein gelungenes Wochenende, sondern auch durch einen zweiten Platz im ersten und einen neunten Platz im zweiten Rennen. In den fünf Runden des Super Final überholte er bereits in der ersten Kurve den Neuseeländer Chris van der Drift (Olympiacos) und gab die Führung bis zum Rennende nicht wieder her. Ein Motorsportwochenende in dieser Serie besteht aus einem Qualifying am Samstag und zwei Rennläufen von jeweils 44+1 Minute Dauer am Sonntag. Das Super Final krönt den Sieger des Wochenendes und dieser erntet über 100.000 Euro Preisgeld. Gefahren wird in einheitlichen Autos, das Chassis der Boliden kommt aus dem Hause Panoz und werden von einem 750 PS starken 4,2 Liter-12 Zylinder angetrieben. (Fotos: M. Faber) Der 24-jährige Chris van der Drift, der für den griechischen Club Olympiacos startet ging als Pole-Setter in das erste Rennen. Er konnte vor dem Pflichtboxenstopp einen Vorsprung von 1,5 Sekunden herausfahren. Nach den Stopps der Fahrer konnte der zweitplatzierte Davide Rigon für den RSC Anderlecht zu van der Drift zwar aufschließen, aber ein Überholen war nicht möglich. So sicherte sich van der Drift einen Start-Ziel-Sieg vor Rigon und als dritter aus dem ersten Rennen fuhr der Holländer Robert Doornbos (Corinthians) über die Ziellinie. Julien Jousse (AS Rom) heißt der Sieger des zweiten Rennens. Nach einem turbulenten Start verlor der Brite Craig Dolby bei einer Kollision mit dem Spanier Marcos Martinez seinen Frontflügel fuhr über ihn hinweg und landete in der Mauer. Damit war sein Rennen bereits nach wenigen Metern ohne wichtige Punkte für die Meisterschaft beendet. Für Martinez, der für den FC Sevilla im Cockpit sitzt, ging es turbulent weiter. Er ahnte nicht, dass er seinen Heckflügel bei der Kollision mit Dolby verloren hatte. Er fuhr mit hoher Geschwindigkeit in die erste Kurve, kollidierte dort mit Robert Doornbos und dieser überschlug sich und landete im Kiesbett. Beide Fahrer blieben unverletzt und das Safety-Car war daraufhin gefordert. Nach dem Neustart führte Duncan Tappy (Flamengo) von der Pole die ersten 15 Minuten bis zu den Boxenstopps. Die Mannschaft von AS Rom fertigte Jousse einen Moment früher ab als den noch führenden Tappy. Diese Gelegenheit ließ sich Julien Jousse nicht entgehen und fuhr seinen Sieg nach Hause. Den dritten Platz erbte Tristan Gommendy (Galatarasay) vom Portugiesen Parente, der wegen technischer Probleme aufgeben musste.




















































