Rallye Europameisterschaftslauf erstmals in Österreich
Mühlviertel [ENA] Nach der im Vorjahr gelungenen Veranstaltung wurde heuer noch mehr geboten. Erstmals zählt die Jänner Rallye auch zur FIA Rallye Europameisterschaft. Das ließen sich rund 140.000 Zuschauer nicht entgehen, die auf den 18 Sonderprüfungen 99 Teams aus 12 Nationen anfeuerten.
Anspruchsvoll war es für die Piloten, die sehr abwechlungsreiche Straßenverhältnisse vorfanden. Dies reichte von Nässe über Matsch und Eis bis zu Scheefahrbahnen. Auch die internationalen Größen wie Juho Hänninen hatten alle Hände voll zu tun um auf der Straße zu bleiben. Die wechselnden Wetterverhältnisse und Temperaturen um die 0 Grad forderten auch ihren Tribut. So sahen 32 Piloten nicht die Zielflagge nach der 18. Sonderprüfung. Glück hatte Christian Mitterlehner mit seinem Co-Pilot Christopher Kastner gleich bei der ersten Sonderprüfung. Am Höfnerberg (Pierbach) auf einer abfallenden Geraden kurz vor einer S-Kurve drehte sich das Fahrzeug knapp an einem Holzstoß vorbei wieder auf die Straße.
Trotz dieses Ausrutschers fuhr das Duo noch die fünft beste Zeit dieser Sonderprüfung und hielt durchaus mit den internationalen Topfahrern mit. Die Freude währte nur kurz, denn in der SS4 rutschten sie von der Straße und in der SS11 war dann das entgültige Aus durch ein technisches Problem. Auch Baumschlager leistete sich zwei Dreher, was ihm den dritten Rang kostete.
Das nutzte der Vorjahressieger Beppo Harrach und schob sich noch auf Platz drei. Die tschechischen Favoriten Pech und Valousek landeten auf Platz fünf und sechs. Den Sieg holte sich Jan Kopecky vor dem Finnen Juho Hänninen, der gerade 40 Sekunden zurückliegt. Manfred Stohl belegte mit seinem Evo IX Platz sieben und die Rallyelegende Stig Bomqvist sah sich auf Platz fünfzehn. Man kann gespannt sein, was die nächste Jännerrallye zu bieten hat.




















































