Fashion Week Berlin: Arrondissement AQ1
Ein weiteres Highlight der Fashion Week war die Show von Ausnahmetalent Christina Arend und ihrem Label Arrondissement AQ1 (Der Name ihres Labels Aq1 leitet sich aus dem lateinischen Code für Adler ab). (Berlin, 12. Juli 2010) Zweiter Tag der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin: Auch wenn Modesignerin Christina Arend (26) wenig Farben zeigte, überzeugte die Kollektion mit ihren wunderschönen Schnitten, raffinierter Körperbetonung und den kunstvollen Details.
Besonderes Highlight: Bondage-Elemente und die Accessoires. Die Designerin kreierte mit Leder umhüllte Schuhe, opulenten Schmuck und breite Taillengürtel.
Zudem wurde bei dieser Show, wie auch schon bei einigen anderen, transparente Blusen präsentiert, die somit wohl zum offiziellen Mode-Must-Have für die nächste Sommersaison avancieren. Aq1 schloss sich noch einem weiteren Trend an und zeigte die derzeit schon modernen Cut-outs, Löcher in Kleidern, die nicht von Motten stammen. Eine mit weißem Tape beklebte Hose war ein weiteres Highlight der Show und wurde sogleich vom Publikum mit unzähligen Kamerablitzen bedacht.
"SEEN NATURE“ Überdies bot Christina Arend für den Sommer 2011 hohe cremefarbene Taillenshorts, leicht flatternde Jerseyblusen in Pasteltönen mit kleinen Jeansdetails. Hingucker waren die Bodies mit schwarzer Schleife am Rücken à la Lady Gaga. Die unterschiedlichen Erdtöne der Kleidungsstücke passten perfekt zum Motto "SEEN NATURE“
Besondere Aufmerksamkeit der geladenen Gästen erweckten die mit Klebeband umwickelten hohen Schuhe, die im Publikum mit Worten wie „krass" und „cool“ hörbar bewertet wurden. Abgerundete Nietenbänder an Kopf, Arm und Bein und Katzenohren aus Plastik kehrten immer wieder in abgewandelten Formen.
Es war insgesamt eine beachtliche Show. Sie war harmonisch, wie es die Designerin wohl anstrebte. Fazit: Die Kollektion ist alterstauglich tragbar. Mehr Fotoimpressionen unter "My Gallery"
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