ÖAMTC-Pannenhilfe im Ausnahmezustand
Wien [ENA] Die Gelben Engel können sich derzeit österreichweit nicht über zu wenig Arbeit beklagen. Besonders im Osten haben die Pannenfahrer des ÖAMTC alle Hände voll zu tun. Der Grund: Zur Eiseskälte, die Österreich bereits seit Anfang Februar im Griff hat, haben sich Schneefälle gesellt. Noch dazu haben in den östlichen Bundesländern am Samstag die Semesterferien begonnen, was zu zusätzlichem Pannenaufkommen geführt hat.
Alle verfügbaren Mannschaften stehen momentan im Dauereinsatz! Im Schnitt rückt beispielsweise in Wien derzeit jeder Pannenfahrer 37 Mal pro Tag aus. Das ist eine Verdreifachung gegenüber normalen Tagen. Im Februar wurden bereits nach einer Woche 15.139 Einsätze gefahren, davon 7.352 in Wien, 6.754 in Niederösterreich und 1.033 im Burgenland. Das einsatzstärkste Gebiet ist seit einigen Tagen der Großraum Wien und Umgebung. Hier werden im Schnitt zwischen 1.400 und 1.700 Einsätze pro Tag gefahren.
Die Bereitschaftsdienste wurden bereits vor einigen Wochen verstärkt. Dennoch bringt uns die aktuelle Wetterlage an die Grenze unserer Kapazitäten. Nicht einmal der schwere Wintereinbruch Ende Jänner 2005 hat so viele Einsätze notwendig gemacht. Die "Hitparade" der Pannenursachen wird von defekten und leeren Batterien angeführt, 76 Prozent aller Einsätze werden deshalb gefahren. Die eisige Kälte sorgt aber auch für andere Probleme. "Bei Dieselfahrzeugen besteht bei niedrigen Temperaturen die Gefahr, dass der Kraftstoff 'ausflockt'. Sieben Prozent der Einsatzfahrten gehen darauf zurück", hält der Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe fest.




















































