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Was die Deutschen von Journalisten erwarten

Verantwortlicher Autor: Peter Neumann München, 03.05.2016, 08:36 Uhr
Presse-Ressort von: Deutscher Verband der Pressejournalisten e.V. Bericht 4828x gelesen

München [ENA] Das Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses hat 2009 eine Umfrage über Ansehen und den Status Journalisten initiiert. Titel des Projektes: Was die Deutschen von Journalisten erwarten und wie sie enttäuscht werden. Ergebnis: Lediglich ein Drittel der Deutschen vertraut Journalisten. Allerdings halten mehr als die Hälfte der 1.054 Befragten die Gilde der Journalisten mächtiger als Politiker.

Und annähernd 100 Prozent der Befragten finden das das nicht gut. Zwei Drittel glauben: Journalisten unterdrücken häufig Stellungnahmen von Experten, die anderer Meinung sind als die Journalisten. Fazit der Umfrage: Es gibt eine zunehmende Politik-Verdrossenheit und eine Journalisten-Verdrossenheit. Was zu der abstrakten Frage führt: Darf die Presse alles? Wo hat die Pressefreiheit ihre Grenzen?

Die Freiheit der Presse ist nicht ohne Einschränkungen gewährleistet und steht nicht über anderen Gesetzen. Gemäß Artikel 5 II des Grundgesetzes findet die Pressefreiheit deutlich ihre Schranken in den allgemeinen Gesetzen. Dazu gehören § 22 und § 23 des KUG, welche sich u.a. mit dem Recht am eigenen Bild befassen. § 22 Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. Die Einwilligung gilt im Zweifel als erteilt, wenn der Abgebildete dafür, daß er sich abbilden ließ, eine Entlohnung erhielt.

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