Freitag, 18.05.2012 13:21 Uhr

Herr Pfarrer was nun?

Verfasser: HE Offenbach und Kreis, 21.02.2012, 10:18 Uhr
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Offenbach und Kreis [ENA] Herr Gauck vereint alle Charakterzüge, die ein Bundespräsident haben sollte. Inwieweit sein übertriebener Drang nach Freiheit hier dienlich sein kann, wird sich herausstellen. Er stellt aber auch Widersprüche heraus. Man denke nur an die Kritik in Zusammenhang mit der Occupy- Bewegung, das Einvernehmliche mit Thilo Sarazzin bei der Integration von Ausländern. So hat er es zum Buch des T. S. angemerkt

Dem Vorwurf, dass selbst diejenigen integriert sein wollen, die Versorgung erhalten, aber die hiesige Kultur ablehnen, ja denunzieren. Dies sei ein merkwürdiger Zustand, der nicht unbesprochen bleiben dürfe. Ja, er war ein echter Vertreter der Bürgerbewegung. Aber er hat auch inhaltlich Probleme mit dem westdeutschen Sozialstaat. Seine These ist: "Jeder ist seines Glückes Schmied“! Aber warum wollte die Kanzlerin ihn nicht. Bei der letzten Wahl nicht, und jetzt wieder? Was hat der Mann, das sie ablehnt. Hat sie Angst vor seiner Meinung, die er als Bundespräsident mit mehr Gewicht in die Politik einbringen kann? Er hatte jüngst am Ende eines Vortrags folgende Worte in diese Richtung gesandt:

„Ich verachte Politiker, die aus Angst Politik machen, und gleichzeitig weiß ich, dass es tief menschlich ist, so etwas zu tun. Es ist einer der großen Vorzüge, wenn man nicht in der Gestaltung ist, dass Du nicht, nur um wiedergewählt zu werden, die aktuellen Mehrheitsängste kopieren musst“. Man wird gespannt sein müssen. Die Kanzlerin hat nur widerwillig der bereits fest zugesagten Nominierung des Herrn Gauck zugestimmt. Man hatte ja schon gespannt darauf gewartet, dass die Koalition scheitert. War dies schon eine erste Angst der Kanzlerin, bei dann fälligen Neuwahlen die Macht zu verlieren? Es wird sich zeigen, wie der mit Sicherheit im ersten Wahlgang in das Amt beförderte neue Bundespräsident sich entwickelt.

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