Montag, 21.05.2012 17:31 Uhr

21.000 Gäste beim Henkel-Preis der Diana

Verfasser: Martin Brand , 03.08.2010, 12:15 Uhr
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Besucher-Rekord: 21.000 Gäste kamen am Sonntag zum höchstdotierten Stutenrennen Deutschlands (Preisgeld 646 000 Euro). auf der Düsseldorfer Galopprennbahn in den Grafenberger Wald. (Düsseldorf, 2. August 2010) Mit einem spannenden Finish und einer großen Überraschung endete auf dem Düsseldorfer Grafenberg der 152. Preis der Diana. In dem mit 400.000 Euro dotierten Deutschen Stuten-Derby über 2200 Meter siegte die 162:10-Außenseiterin Enora aus dem Quartier von Torsten Mundry.

Enora gewinnt Preis der Diana Auf der malerischen Galopprennbahn im Stadtteil Grafenberg gewann im Hauptrennen um den Preis der Diana Gestüt Röttgens Enora. Nach 2200 Metern setzte sich die von Terry Hellier für das legendären 4711-Gestüt Röttgen vor den Toren Kölns in Rath/Heumar gerittene Enora gegen die Mitfavoritin Elle Shadow (Andrasch Starke) sowie Nicea (Martin Dwyer) und Lagalp (Andreas Göritz) durch und sicherten Röttgen insgesamt 371 450 Euro an Rennpreis sowie Besitzer- und Züchterprämien.

Impressionen zum ersten Rennen Die besten Jockeys und wertvollsten Pferde traten in verschiedenen Rennen gegeneinander an. Die Pferde, oft mit viel Mühe in die Startboxen verfrachtet, schießen heraus und nehmen Tempo auf. Auf dem Rasen, von dem aus die Besucher das Rennen beobachten, ist es mucksmäuschenstill. Viele halten leicht verkrampft ihre Wettscheine in Händen, starren gebannt auf das Feld, warten und hoffen. Der Rasen ist schön saftig grün.

Als die Pferde in die Zielgerade einbiegen, halten es die meisten der 21.000 Pferdenarren nicht mehr aus. Die Emotionen gehen mit ihnen durch, sie schreien, feuern ihren Favoriten an. Nach dem Zieleinlauf ist es wieder still. Einige strahlen über das ganze Gesicht, die meisten sehen enttäuscht aus, zerreißen ihren Wettschein, konzentrieren sich gleich auf das nächste Rennen - beim Henkelrennen auf der Galopprennbahn Grafenberg gleich sieben.

Weniger behütet Es mag vermutlich an dem sommerlichen Temperaturen gelegen haben – aber den meisten vornehmen Damen war beim Henkel-Rennen diesmal ein kühler Kopf wichtiger als kreativ behütet zu sein: Die auffallend schönen oder originellen Kopfbedeckungen waren weniger häufig zu sehen als in früheren Jahren.

Viele sind auch gekommen, deren Affinität zum Pferdesport nicht so groß ist, sondern die einfach nur einen schönen Tag genießen wollten, und den hatten sie bei herrlichem Sommerwetter auch gehabt.

Obligatorisch ebenso auch der Besuch des Oberbürgermeisters (CDU) und Schirmherr Dirk Elbers mit Gattin Astrid. Gutgelaunt befördert Elbers in seiner Begrüßungsrede die Düsseldorfer Rennbahn zur „schönsten in Europa – mindestens“. Weitere Informationen unter www.henke

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