Italien macht gegen die Ratingagenturen mobil
Wien [ENA] Premier Mario Monti, lässt sich von den Rückschlägen nach außen nichts anmerken, obwohl Standard & Poor’s Italien letzte Woche abgewertet hat. Italien wurde gleich um zwei Stufen herabgesetzt. Deutschland ließ dann noch Monti mit seiner Forderung nach mehr Unterstützung, in der Schuldenkrise, abblitzten. Dann platzte, der für Freitag angesetzte römische Gipfel, mit Nicolas Sarkozy und Angela Merkel.
Doch Premier Monti gibt nicht auf, und lässt sich auch nicht in die Enge treiben. Bereits Donnerstag gab es bei Standard & Poor’s, in Mailand, von der Justiz angeordnete Razzien. Dabei ging es um Ermittlungen, nach Strafanzeigen von einigen Verbraucherverbänden. Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass die Ermittlungen wegen der Kursstürze an der Börse vom vergangene Juli 2011, um kriminelle Machenschaften, und auch um die Bonitätssenkung vom Freitag. Es besteht der Verdacht einer kriminellen Manipulation.
Thema Sparpaket: Monti ist entschlossen die Reformen hart durch zu ziehen. Das milliardenschwere Sparpaket „Salva Italia ist bereits auf Schiene, so steht nun Freitag 20.1. das nächste umfangreiche Liberalisierungsdekret in den Startlöchern. Monti will dieses nun dem Ministerrat vorstellen. Es enthält ua. Neuerungen im Transportwesen, im Energiesektor, bei Banken, Versicherungen usw. Es regt sich jedoch Widerstand aus der Bevölkerung, und den Unternehmen. Man wirft Monti vor, die Wirtschaft zu ruinieren. Gerade eine der mächtigsten Lobbygruppen des Landes, die der Taxler, wehren sich mit Streiks gegen diese Liberalisierunspläne von Premier Monti.




















































